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Thesen der Plattform
"Weg der Versöhnung" zum geplanten "Partnerschafts-Gesetz"
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Wofür wir stehen:
1. Für Respekt
gegenüber jedem Menschen
Jeder
Mensch hat ein Recht auf Würde und Respekt, egal welcher
sexuellen Neigung er angehört. In Österreich kann jede Person
für sich ihre persönliche Lebensorientierung realisieren.
Dies
bedeutet jedoch nicht, dass es keine Unterschiede in der Betrachtung und Bewertung von Lebensformen im Sinne des
öffentlichen Interesses geben soll.
2. Für die Erhaltung bestehender Gesetze
Die in Österreich bestehende Gesetzeslage ist mehr als ausreichend, um andere Lebensformen zu ermöglichen und zu schützen. Das vielfach angesprochene Mietrecht bzw. Erbrecht kann vertraglich geregelt, Besuchsrechte können abhängig von der Einwilligung des Patienten jederzeit eingeräumt werden etc.
3. Für die Ehe als gesetzlich geschützte Grundlage und Erfolgsmodell jeder Gesellschaft
Der Staat muss aufgrund der gesellschaftlichen Bedeutung von Ehe und Familie ein besonderes Interesse an dieser unverzichtbaren Lebensform zwischen Mann und Frau haben.
Da sich diese von homosexuellen, bisexuellen und anderen sexuellen Lebensform in allen Bereichen vollkommen abhebt, gibt es hier keine Vergleichbarkeit und es darf daher auch keine Gleichbehandlung geben.
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Wogegen wir protestieren:
1. Gegen die Gleichstellung homosexueller, bisexueller,
trans- sexueller und sonstiger Lebensformen mit der Ehe
Die Homosexuellenorganisationen fordern seit
Jahren die völlige Gleichstellung mit der Ehe, die geplante
„Eingetragene Partnerschaft" geht genau in diese Richtung.
"Eingetragene Partnerschaften" wären
eine klare Diskriminierung jener Lebensform, die das größte
private Glück fördert, die geringsten sozialen Kosten
verursacht, jedoch den größten gesellschaftlichen Nutzen
stiftet.
2. Gegen
die Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare
Ein
Adoptionsrecht für Kinder ist klar und deutlich
abzulehnen, die Gründe im Sinne des Kindeswohles
müssen nicht weiter erläutert werden.
Ein
Kind soll das Recht auf Vater und Mutter haben, wo dies nicht der
Fall ist, sind gleichge-schlechtliche Partnerschaften nicht
geeignet, Kindern ein entsprechendes Umfeld zu bieten.
3.
Gegen die Beeinflussung unserer Kinder
Die
Vorstellungen homosexueller Vertreter, deren Lebensform als
völlig gleichwertig darzustellen und der freien Entscheidung von
Kindern und Schülern zu überlassen, ist entschieden abzulehnen.
Das
Recht der Eltern auf Erziehung ist gerade in diesem Bereich voll
zu respektieren.
Bei
der Vermittlung von Inhalten im Schul- und Bildungs-bereich dürfen keine
Zugeständnisse im oben genannte Sinne gemacht werden.
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Weiterführende Berichte in
der Rubrik
Lebenspartnerschaftsgesetz
Forderung
Freier Sonntag ins EU-Recht
Wien, 15.10.2008
(kath.net/ksoe)
Die „Allianzen für den freien Sonntag“
in Deutschland, Österreich und Polen
unternehmen erstmals einen gemeinsamen
Vorstoß, um den „freien Sonntag“ in
die EU-Arbeitszeitrichtlinie
aufzunehmen. Eine entsprechende
Resolution wurde von 100 Teilnehmern
der Enquete „Prekäre Zeiten“ im
Bundesministerium für Soziales und
Konsumentenschutz in Wien am Dienstag
unterzeichnet.
Damit
stehen die überkonfessionellen
Sonntags-Allianzen und
gewerkschaftlichen Vertreter aus
Mittel- und Südosteuropa im Einklang
mit den christlichen Kirchen und
kirchlichen Gemeinschaften in Europa.
Diese beabsichtigen, in einer breiten
Initiative den freien Sonntag in die
EU-Arbeitszeitrichtlinie zu bringen.
Sowohl COMECE (Kommission der
Bischofskonferenzen in der EU) als
auch KEK (Konferenz europäischer
Kirchen, d.h. orthodoxe,
anglikanische, altkatholische,
lutherische, reformierte und
evangelisch-methodistische Kirchen)
fordern eine Novellierung der
EU-Arbeitszeitrichtlinie, die den
freien Sonntag beinhalten soll.
Die „Allianzen für den freien Sonntag“
in Deutschland, Österreich und Polen
engagieren sich für den Wert des
freien Sonntags und gegen eine
schleichende Aushöhlung des
arbeitsfreien Sonntags durch Politik
und Wirtschaft. Die Allianzen sind
breit angelegte Bündnisse aus Kirchen,
Gewerkschaften und
zivilgesellschaftlichen
Organisationen.
www.freiersonntag.at
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Willkommen auf
gesellschaftsverantwortung.at
Aktuell
Internationaler Aufruf für die Rechte
und Würde des Menschen und der Familie

Der UN Generalversammlung liegt ein Antrag
vor, der ein "Recht auf Abtreibung" festschreiben soll.
Bereits im April dieses Jahres wurde eine ähnlich lautende
Resolution mit knapper Mehrheit vom Europaparlament
verabschiedet.
(Siehe dazu den seinerzeit veröffentlichten
Sonderbericht)
Bei der UNO Generalversammlung diesen
Herbst werden Petitionen, die ein universelles Recht auf
Abtreibung fordern, präsentiert werden.
Die katholische Organisation C-FAM (Katholisches
Institut für Familie und Menschenrechte, New York) bietet die
Möglichkeit dagegen zu protstieren und gegen ein Recht auf
Abtreibung zu unterschreiben. Den deutschen Text, den Sie
online unterschreiben können, finden Sie unter dem folgendem Link:
Aufruf
für die Rechte und Würde des Menschen und der Familie
Bitte schließen auch Sie sich diesem Protest an.
Papst Benedikt XVI. erinnerte während seines
Österreichbesuchs Politker und Christen daran, dass es sich
bei der Abtreibung nicht um ein Recht, sondern vielmehr das
"Gegenteil eines Menschenrechts" handelt. Die neuerlichen Bestrebungen
laufen daruf hinaus, den Ungeborenen sämtliche Rechte
abzusprechen.
Wenig Rückendeckung für Initiative für
"Globale sichere Abtreibung"
Während der oben genannte Aufruf von C-FAM weltweit
bereits von zig-tausenden Menschen unterschrieben
wurde und von
Einzelpersonen wie Organisationen vor allem per E-Mail
weiter bekanntgemacht wird, können die Befürworter
eines Rechts auf Abtreibung bisher nur auf wenige
Ungterstützungserklärungen verweisen. Eine solche Intitiaive (Abtreibungs-Petition
von Marie
Stopes International) kam im Laufe eines
Jahres nur auf 600 Unterschriften und diese stammten
teilweise von Mitarbeitern der eigenen Organisation.
Gefordert wurde, dass das "Recht auf jeder Frau zu
legaler und sicherer Abtreibung als fundamentales
Menschenrecht" anerkannt wird.
C-FAM dagegen
sammelte bereits in den ersten zwei Wochen der
laufenden Pro-Life Kampagne 26.000 Unterschriften.
Austin Rose, Präsident von C-FAM, weist in diesem
Zusammenhang darauf hin, dass Untersützung für die
radikalen Pro-Abtreibungspositionen meist durch Eliten
geschieht. "Fragen Sie dagegen durchschnittliche
Menschen irgendwo auf der Welt, und sie werden sich
gegen Abtreibung aussprechen", sagte Austin kürzlich
in einer
Stellungnahme. Quellen:
C-FAM,
Lifenews) Sowohl Marie Stopes
International als
auch C-FAM werden ihre gegensätzlichen Petitionen am
10.
Dezember den Vereinten Nationen vorlegen. Dieses Datum
markiert den 60. Jahrestag
der Annahme der Universellen
Menschenrechtsdeklaration. Welches
Recht wird in Zukunft höher geachtet werden? Das
Menschenrecht der Ungeborenen oder das Recht auf
Tötung der Wehrlosesten? Geben
auch Sie dem Recht auf Leben ihre Stimme!
>>>
Online-Unterschrift |
Ergebnis von Volksabstimmungen in den
US-Bundesstaaten
Homo-Ehe in Kalifornien vor dem Aus
Mehrheit für Sterbehilfe in Washington
Kein weitreichendes Abtreibungsverbot in Colorado und
South Dakota
06.11.2008
Die Presse
- Zeitgleich mit der Präsidentenwahl
am Dienstag entschieden zahlreiche
US-Staaten in 153 Volksabstimmungen über die
verschiedensten Themen. Die größte
Aufmerksamkeit erzielte die Abstimmung über
einen Verfassungszusatz in Kalifornien, mit
dem die seit einigen Monaten gestattete
gleichgeschlechtliche Ehe wieder verboten
werden soll. Die Gegner der Homo-Ehe dürften
knapp gewinnen.
Homosexuellen-Aktivisten mussten auch
andernorts Niederlagen einstecken: Verbote
gleichgeschlechtlicher Ehen wurden in
Arizona und Florida gebilligt, und in
Arkansas dürfen unverheiratete Paare künftig
keine Kinder adoptieren oder in Pflege
nehmen. Das Gesetz zielte ausdrücklich auf
Schwule und Lesben.
In Colorado und South Dakota lehnten Wähler
Vorlagen ab, die zu einem weitreichenden
Verbot von Abtreibungen hätten führen
können. Washington billigte als zweiter
Staat nach Oregon Sterbehilfe unter
ärztlicher Aufsicht.
Ablehnung der Homo-Ehe in Kaliformien vor
allem durch Schwarze und Lations
07.11.2008 bas.online - Ausgerechnet
im gesellschaftlich-liberalen Kalifornien
spricht sich eine Mehrheit gegen die
Homo-Ehe aus. Unter der Überschrift "Obama
mobilisiert Gegner der Homo-Ehe" analysiert
Matthias Chapman in bas.onlie die Gründe für
den Ausgang der Volksabstimmung in
Kalifornien. Lesen Sie
mehr
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Aktuelles in den
thematischen Rubriken:
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Mensch-Tier-Embryonen: In Großbritannien erlaubt
London
(dpa) - Nach monatelanger Debatte hat das britische Unterhaus das
umstrittene Gesetz zur Herstellung von Tier-Mensch-Embryonen endgültig
gebilligt. Die Abgeordneten stimmten am Mittwochabend bei der dritten
Lesung mit 355 zu 129 Stimmen für das Gesetz.
Es erlaubt
die Produktion von Embryonen aus Menschen-Erbgut und Tier-Eizellen für die
Forschung. Das Unterhaus stimmte zudem der Auswahl von Embryonen zu, um
kranke Geschwister zu retten. Dabei suchen Ärzte nach einer künstlichen
Befruchtung den Embryo aus, der einem lebensbedrohlich erkrankten Kind am
besten helfen kann. Dieses erhält dann zur Therapie Zellen aus der
Nabelschnur oder dem Knochenmark des ausgewählten jüngeren
Geschwisterkindes.
Die Pläne
zur Erweiterung der Stammzellenforschung hatten auch innerhalb der
regierenden Labour-Partei von Premierminister Gordon Brown für Ärger
gesorgt. Am Mittwoch stimmte jedoch nur eine kleine Zahl der Abgeordneten
der Partei gegen die Vorschläge. Das Gesetz muss nun noch vom Oberhaus in
London abgenickt werden und soll im November ratifiziert werden. Es hatte
vor allem bei Kirchenvertretern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
In
Österreich ist die Erschaffung von Mensch-Tier-Embryonen nicht
ausdrücklich verboten. Damit also erlaubt?
Lesen Sie weitere Berichte
in der Rubrik
Werte und Politik
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Lebenspartnerschaftsgesetz:
G esetzentwurf
zur Einführung der Homo-Ehe vorerst gescheitert
Justizministerin Maria Berger zog am
30. Juli 2008,
Bilanz
über eineinhalb Jahre Tätigkeit
im Ministerium. Vieles sei ihr gelungen, manches könnte noch im
Sommer-Ministerrat am 12. August beschlossen werden, einige
wichtige Projekte sind am Widerstand des Koalitionspartners
gescheitert.
Demnach werden
auch das
Familienrechtspaket und mit diesem die umstrittene
Gesetzesvorlage für das Lebenspartnerschaftsgesetz in der
auslaufenden Regierungsperiode nicht mehr beschlossen. Zuletzt war
von einer Verschiebung der Entscheidung auf den
Sommerministerrat die Rede
( Die Presse),
doch auch auch dazu wird es nun nicht mehr kommen. In ihrem
Resümee stellt Ministerin Berger im Blick auf die nicht
beschlossenen Gesetztesvorhaben fest:
"Hier wird die Arbeit nach der Neuwahl weitergehen müssen."
www.neinzurhomohehe.at
Die weitreichende
Entscheidung, ob in Österreich tatsächlich die Homo-Ehe
eingeführt werden soll, wird also die nächste
Regierung treffen müssen. Vorher hat aber der Wähler
das Wort. Während die ÖVP in ihrer Haltung nach wie
vor gespalten ist, haben sich FPÖ und "Die Christen"
eindeutig gegen dieses Gesetzesvorhaben positioniert.
SPÖ und Grüne befürworten die rechtliche
Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit
der Ehe.
Weitere Informationen:
www.neinzurhomoehe.at
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Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Als "herausragende soziale und kulturelle
Leistung" Österreichs bezeichnet die Chefredakteurin der Wiener
Kirchenzeitung "Der Sonntag", Elvira Groiss, den hiesigen
parteienübergreifenden Konsens zur Förderung der Sterbebegleitung. Der von
Kardinal Franz König stammende Satz, der Mensch
solle
"nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines Menschen sterben",
sei zu einem Sinnbild des "österreichischen Weges" in dieser Frage
geworden, so Groiss.
Wie Firmen für ”Aktive
Sterbehilfe“ jene Gesetze, die davor schützen, aushebeln wollen, erfahren
Sie in einem Beitrag der Zeitung
Der Sonntag in der Rubrik
Euthanasie
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"Homosexualität verstehen"

Auf Einladung der ökumenischen Gemeinschaft „Umkehr zum Herrn“ Wien hielt
Dr. Christl Vonholdt, Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und
Gesellschaft (DIJG),
einen Vortrag zum Thema "Homesexualität verstehen". Eine ungeplante
Aktualität gewann diese Veranstaltung durch die Tatsache, dass ein
Seminar, das zum gleichen Thema beim Jugendkongress Christival (30.
April – 4. Mai in Bremen) von DIJG-Mitarbeitern gehalten werden
sollte, auf Grund von starken politischen Interventionen kurzfristig
abgesagt werden musste.
Über den Themenbereich von Pornografie, Hetero- und
Homosexualität sowie über Initiativen gegen Menschenhandel und
Prostitution finden Sie Berichte und Studienmaterialien in der Rubrik
Sexualität
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Kind als "Schadensfall"?
Ungeborener Emil verklagt die Republik Österreich
Eltern
eines behinderten Kindes fühlen sich von der Republik diskriminiert,
weil Behinderte vom Obersten Gerichtshof als Schadensfall eingestuft
werden. Durch die Klage könnte in Österreich eine neue
Abtreibungsdebatte entstehen.
Lesen Sie mehr in der Rubrik
Schutz ungeborenen Lebens
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Alarmierende
Trends für Ehe und Famile
Nach den Daten der Statistik Austria werden zwei Drittel
der Ehen in Wien geschieden,
jedes achte Kind wächst in einer Patchworkfamile auf. Eine Umkehrung des
Trends ist nicht erkennbar.

Das vermeintliche
traditionelle Familienidyll erweist sich in der gesellschaftlichen
Realität des 21. Jahrhunderts immer mehr als Illusion oder bestenfalls als
blasse Erinnerung an ein Wertesystem, das nur noch wenige Menschen
aufrechterhalten können.
Dass es auch angesichts desillusionierender
Entwicklungen postive Ansätze gibt und traditionelle Familienwerte alles
andere als überholt sind, darüber berichten wir in der Rubrik
Ehe und Familie
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Die Initiative
gesellschaftsverantwortung.at
ist parteiunabhängig, überkonfessionell und
nicht kirchlich gebunden.
Boltzmangasse
9/2.OG
A-1090 Wien
E-Mail:
information <at>
gesellschaftsverantwortung.at
Kontakt und Impressum
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renov atio
–
Institut für
christliche Weltanschauung
geht davon aus, dass Überzeugungen
Folgen haben. Daher gehören zu verantwortlichem Leben sowohl
verantwortliches Handeln als auch verantwortliches Denken.
renovatio
möchte zu
verant-wortungsvollem Denken anleiten.
renovatio
will daher:
-
eine Denkwerkstatt für
Stu-denten und Akademiker sein
-
eine fundierte christliche
Weltanschauung fördern
-
zum Wahrnehmen
gesell-schaftlicher Verantwortung ermutigen
-
Leitlinien für
verantwortungs-volles ethisches Handeln anbieten
Jour fixe jeden Donnerstag 19 Uhr mit
Impulsreferaten und anschl. Diskussion
Passauer Platz 6, 1010 Wien
Kontakt: kurt.igler@chello.at,
Tel. 0650 /41 55 156
Aktuelles Veranstaltungsprogramm für das beginnende
Semester:
renovatio-institut
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www.erhoert.at
 
Die Website einer
christlichen Gebetsinitiative, gegründet anlässlich der Nationalratswahl, bietet u.a. eine übersichtliche Zusammenfassung der
wichtigsten Positionen der Parteien und Stellungnahmen zur
Regierungsbildung
www.erhoert.at
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Stadt
Wien subventioniert
Lesben/Schwulen-Konferenz mit 50.000
Euro
Pressemitteilung vom
02.10.2008 der Homosexuellen
Initiative Wien (Originaltext der
Aussendung):
Rotes Wien unterstützt Tagung der
International Lesbian and Gay
Association
Von Ende Oktober
bis Anfang November wird die
Homosexuellen Initiative Wien (HOSI)
die Konferenzen sowohl der
europäischen als auch der weltweiten
International Lesbian and Gay
Association (ILGA-Europa und
ILGA-World) abhalten. "Seit gestern
Mittwoch ist nun fix, dass die HOSI
Wien von der sozialdemokratisch
regierten Stadt Wien dafür eine
Subvention erhält. An und für sich
ist dies keine große Überraschung,
da gerade die SPÖ Wien seit vielen
Jahren - wo immer sie die
Möglichkeit dazu hat - die Anliegen
von Lesben, Schwulen, Bisexuellen
und Transgender-Personen
unterstützt. Sensationell ist
allerdings die Subventionshöhe von
50.000 Euro. Im Hinblick auf das
gemeinsame Anliegen freuen wir uns
natürlich ganz besonders mit der
Homosexuellen Initiative", erklärte
Peter Traschkowitsch,
Bundesvorsitzender und Wiener
Landesvorsitzender der SoHo
(Sozialdemokratie und
Homosexualität) am Donnerstag.
Auch Dominik
Mungenast, stv. Landesvorsitzender
der SoHo Wien, zeigt sich
begeistert, spricht gleichzeitig
aber von "einer ersten Etappe in der
Finanzierung der beiden
Konferenzen". "Nun ist noch das
Bundesministerium für europäische
und auswärtige Angelegenheiten am
Zug. Dieses hat ebenso eine
Unterstützungszusage erteilt. Ich
gehe davon aus, dass diese halten
wird, und die HOSI-Wien sich damit
für die Austragung der beiden
Konferenzen auf eine Finanzspritze
der Superlative freuen kann. Für
Wien ist es eine Ehre, dass sowohl
die europäische, als auch die Welt
ILGA Konferenz hier stattfinden.
Eines zeigt sich außerdem ein
weiteres Mal klar und deutlich: wo
die SPÖ regiert, werden Anliegen von
Lesben, Schwulen und
Transgender-Personen ernst genommen
und gefördert", so Mungenast
abschließend.
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Stopp für religiöse
Provokation
ORF zieht Bildreportage von entblößter
Jungfrau Maria zurück
Wien, 11.09.2008
(eigener Bericht)
Mit einer Reihe von entrüsteten Mails sah sich der ORF konfrontiert,
als bekannt wurde, dass dem Provokationskünstler Alf Poier am 11.09.
eine Fernsehsendung gewidmet werden sollte. Poier hatte zuvor
Aufmerksamkeit erregt durch eine Bild der entkleideten Jungfrau Maria,
dargestellt mit gespreizten Beinen, das die Gratiszeitung "Heute"
veröffentlicht hatte.
Heftige Proteste wiesen
darauf hin, dass der ORF einerseits die Verletzung der religiösen
Gefühle von Christen in Kauf nimmt und damit Werbung für einen
zweifelhaften Künster macht. Pastoralamtsleiter Michael Scharf nannte
die Darstellung "zutiefst beleidigend und blasphemisch" und stelle im
Hinblick auf unterschiedliche weltanschauliche Standpunkte die Frage:
"Müssen wir so miteinander umgehen?"
Der ORF antwortete
schnell: Die beanstandeten Bilder werden nicht gezeigt, die
Herabwürdigung religiöser Gefühle wiege stärker als die "Freiheit der
Kunst".
Was ist Ihre Meinung? Schreiben Sie doch
gleich mal eine E-Mail an den ORF oder
an den Künster selbst:
kundendienst@orf.at
info@alfpoier.at
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Stimmen
der Parteien zur Familienpolitik
Vertreter aller fünf Parlaments-parteien nahmen
zu den Forderungen des
Familiennetzwerkes Stellung. Der Zweite
Nationalrats-Präsident Michael Spindelegger
(ÖVP) befürwortete die gemeinsame Befassung
aller Parteien mit den Forderungen und hoffte
auf Konsens bei familienfördernden Maßnahmen.
Die frühere Familienministerin Ursula Haubner
(BZÖ) sagte, sie teile viele Anliegen des
Netzwerkes wie eine stärkere Förderung von
Familienleistungen und den Schutz des
ungeborenen Lebens. Der SPÖ-Parlamentarier Franz
Riepl stellte in Aussicht, dass über
familienrelevante Fragen wie eine Erhöhung der
Familienbeihilfe und des Pflegegeldes noch vor
der nächsten Wahl Beschlüsse durch den
Nationalrat gefasst werden. Norbert Hofer von
der FPÖ sprach sich für ein Nacheinander von
Familienarbeit und Erwerbstätigkeit aus, wobei
Väter die Mütter nicht ersetzen könnten.
Nur in
schriftlicher Form äußerte die durch eine
Parteiklausur verhinderte Grün-Abgeordnete
Sabine Mandak: Sie plädierte für eine faire
Aufteilung von Beruf und Familie unter den
Eltern und für eine Gleichbehandlung von
verheirateten und unverheirateten Paaren.
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Kundgebung
des Österreichischen Familiennetzwerks
Familie schenkt Zukunft
Wien, 06.09.2008 (apa)
Rund 600 Teilnehmer nahmen an der Kundgebung
des Österreichischen Familiennetzwerks
vor dem österreichischen Parlament teil, darunter Kardinal Christoph
Schönborn und "Familienbischof" Klaus Küng. Das Gros der Anwesenden
bildeten Eltern und zahlreiche Kinder. Für ein Umdenken in Richtung
einer "umfassenden Kinder- und Familienfreundlichkeit" haben sich
die Teilnehmer der Kundgebung unter
dem Motto "Familie schenkt Zukunft" vor dem Parlament in Wien
ausgesprochen.

Dass
trotz des strahlend heißen Sommerwetters so viele auf die Straße
gegangen waren, um die Forderungen des Netzwerkes zu unterstützen,
ist nach den Worten Günter Danhels, Koordinator des Österreichischen
Familiennetzwerks ein Zeichen großen
Unbehagens mit der bisherigen Familienpolitik in Österreich.
Anstelle der bisherigen "strukturellen Rücksichtslosigkeit gegenüber
Familien" und der unzureichenden Berücksichtigung deren Anliegen
müsse es zu einer viel wirksameren materiellen und ideellen
Unterstützung der Familien kommen. Die Hauptziele des heuer
gegründeten, überparteilich und
überkonfessionell ausgerichteten Netzwerkes seien "Generationen- und
Geschlechtergerechtigkeit"
sowie eine bessere Berücksichtigung der
Leistungen, die Familien - etwa durch Erziehung, Betreuung und
Pflege
- auch im Interesse der Allgemeinheit erbringen.
Lesen Sie weiter...
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Bonhoeffer über
Starke und Schwache

"Nicht nur die Schwachen brauchen die Starken, sondern die
Starken können auch nicht ohne die Schwachen sein. Die Ausschaltung der
Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft."
Dietrich Bonhoeffer
in "Gemeinsames Leben",
verfasst im Oktober 1938.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite:
09.11.2008
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